Ich mag es wenn was läuft

Foto: Heinig Schwarzwälder-Bote    Claudia Wildi ist die Frau im Hintergrund. "Ich engagiere mich gerne, liebe es aber gar nicht, im Mittelpunkt zu stehen". Zu diesem Interview hat sie ihr Mann ­Dietmar überredet.
Foto: Heinig Schwarzwälder-Bote Claudia Wildi ist die Frau im Hintergrund. "Ich engagiere mich gerne, liebe es aber gar nicht, im Mittelpunkt zu stehen". Zu diesem Interview hat sie ihr Mann ­Dietmar überredet.

VS-Villingen. Auf ­Claudia ­Wildis Spuren trifft man an vielen Orten. Für das gleichnamige Garten- und Landschaftsbauunternehmen in Villingen hat sie als Fachfrau ein "durchgängiges Marketingkonzept" entwickelt und sie sorgt dafür, dass sich die 25 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende, wohlfühlen.

Besondere Standards in der Ausbildung

Seit 2010 ist das Unternehmen Mitglied einer brancheninternen Initiative, die sich besondere Standards in der Ausbildung gegeben hat, seit diesem Jahr auch in der Initiative für "gute Arbeit". 2015 erhielt Wildi-Garten eine Auszeichnung als "familienbewusstes Unternehmen" und steht aktuell im Finale für die Verleihung der Taspo-Awards, die in der grünen Branche als ­"Oscars" gehandelten Preis für herausragende Leistungen in verschiedenen Kategorien. "Wertschöpfung durch Wertschätzung unserer Mitarbeiter ist uns sehr wichtig", sagt Claudia Wildi, verhehlt aber nicht, dass es dennoch immer schwieriger werde, "gute ­Leute" zu finden. Inzwischen ist sie sogar in den sozialen Netzwerken unterwegs – "obwohl das gar nicht so meins ist" –, um junge Menschen für den Beruf zu begeistern.